Die großen Kriminalfälle - Bernhard Kimmel
SWR | 2006
Regie - Roland May
Der ‚erfolgreichste Geldschrankknacker Deutschlands‘ wächst im pfälzischen Lambrecht auf. 1957 knacken Kimmel und seine jugendlichen Kumpane ihren ersten Tresor. Bis 1961 gehen fast 200 Einbrüche auf ihr Konto. Aber in der Silvesternacht 1960/61 endet die Halbstarkenattitüde abrupt. Bei einer feuchtfröhlichen Feier im Wald erschießt ein betrunkenes Mitglied der Bande einen Hüttenwirt. Nach und nach wird die ganze Bande verhaftet. Kimmel, den die Zeitungen jetzt ‚Al Capone aus der Pfalz‘ nennen, wird zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt. Doch schon
1970 kommt er vorzeitig frei, gilt als resozialisiert. Er wird im Kulturbetrieb herumgereicht, seine Verbrechen romantisiert, Illustrierte schreiben über ihn. Aber Kimmel macht weiter. Bei einem Bankeinbruch wird er zum Polizistenmörder und landet mit ‚lebenslänglich‘ im Gefängnis.


